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BESTELLUNG |
| Fabrica (Hrsg.) |
Colors Notebook Violence
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EUR
29,91
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Birkhäuser
The World Seen from the Rest of the World. Text: englisch. 192 Seiten mit zahlreichen Abbildugen, 24,5 x 29 cm, Softcover.
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Kreative Verletzungen
»Ein Magazin über den Rest der Welt« (A magazine about the rest of the world) - so lautet die berühmte Unterzeile der vom Benetton-Konzern initierten Zeitschrift Colors. Mit ihrer jüngsten Aktion füllen die Fabrica-Kreativen ihr Motto mit neuem Leben: Man verteilte rund 20.000 leere Hefte im Format des Colors Magazins über diverse Wege in Kooperation mit Reporter ohne Grenzen an internationale Grafiker, Illustratoren, Künstler, Fotografen, Filmemacher und natürlich an Studenten aller kreativen Berufe.
Aber man hatte beim Notebook-Projekt nicht nur professionelle Kreative im Blick, sondern ganz generell Personen aller sozialen Klassen und Alter, aus den verschiedensten ethnischen, religiösen und politischen Gemeinschaften der ganzen Welt. Mit aktuell mehr als 3500 voll gezeichneten, collagierten und reich illustrierten Notebooks, die Fabrica erreichten, kann man Zwischenbilanz ziehen. Dies geschieht nun mit einer kleinen Buchreihe, die das Beste aus den eingereichten Arbeiten selektiert, es monothematisch gruppiert und professionell kommentiert. Ein attraktives Angebot an Grafiker und Illustratoren, die ohnehin wieder vermehrt traditionelle grafische Darstellungsmittel verwenden, sich von der Vielfalt der Stile anregen zu lassen. Denn: »Kaum ein Designer ist heute nicht von vernacular culture, von Grafitti, amateurhaften Zeichnungen und charmant missbrauchter Typografie begeistert« (Gerrit Terstiege, Chefredakteur form).
Im Band Violence - mit einem Essay von Rick Poynor und einem Interview mit Stefan Sagmeister - manifestiert sich auf erschreckende Weise, wie übermächtig dieses Thema die heutige Welt beherrscht. Gewalt, die von Menschen auf Menschen ausgeübt wird, sei es in der privaten Sphäre der Beziehungen, sei es durch erzwungene unwürdige Lebensbedingungen, sei es in der offenen Brutalität von Krieg oder Bürgerkrieg.
Die ausgewählten künstlerischen Dokumente sind Ausdruck davon, sind Bilder und Zeichen der Darstellung oder Anklage. Indem sie dies auf kreative, die Betroffenheit des Betrachters engagiert suchende Weise tun, sprechen sie implizit aber unmißverständlich von der Würde ihrer Schöpfer und von den Verletzungen, die sie erlitten haben.
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